Danke Rosa!

Nach 28 Jahren als Kassier und Protokollführerin verabschiedet sich unsere Rosa Aßfalg in den „Ruhestand“. Fast 3 Jahrzehnte, in denen sie mit 5 Vorständen zusammenarbeitete, waren die Finanzen der Skizunft bei Rosa in besten Händen.
Ob es um Beitrittserklärungen ging, Abbuchungen, Leberkäs für den Skibasar, Süßigkeiten für die Allerkleinsten am Haldenhof oder die SEPA- Umstellung: Rosa hat alles geregelt. Und anlässlich ihrer Verabschiedung bei der Hauptversammlung lässt sie hoffen, auch weiterhin mit Rat und Tat ihrem Verein die Treue zu halten, wenn Hilfe benötigt wird. Rosa, wir freuen uns darüber und herzlichen Dank für deinen unermüdlichen Einsatz für „deine“ Skizunft in den letzten 28 Jahren!

Hier der Bericht von Rudi Multer aus der Schwäbischen Zeitung vom 14.1.2015

28 Jahre Schatzmeisterin
Rosa Aßfalg geht bei der Skizunft in Ruhestand – Klimawandel macht Neuorganisation der Kurse notwendig

Rosa Marga
Das Kassenbuch der Skizunft Bad Saulgau kommt in neue Hände. Rosa Aßfalg (links) übergibt das Amt der Kassiererin nach 28 Jahren an Marga Schneider. Sie wird die Finanzen künftig über ein Computerprogramm verwalten. (Rudi Multer)

Bad Saulgau/ sz : In der Skizunft Bad Saulgau hat es einen Wechsel im Vorstand gegeben: Nach 28 Jahren hat die Schatzmeisterin Rosa Aßfalg das Amt bei der Hauptversammlung an Marga Schneider abgegeben.

Wer denkt, dass die Schatzmeisterin bei der Skizunft einen reinen Bürojob hat, der liegt falsch. Die Kassiererin ist bei Ausfahrten, bei Skikursen und bei den von der Skizunft organisierten Skibasaren dabei. Sie sorgt dafür, dass beim vom Verein organisierten Skibasar genügend Bargeld in der Kasse ist, sie kassiert spät Angemeldete bei den Ausfahrten, sie kümmert sich am Skiort um die Skipässe und hilft, wenn es vor Ort irgendetwas finanziell zu regeln gilt. Die Skikzunft selbst fasst auf ihrer Hompage die Verdienste von Rosa Aßfalg: „Ob es um Beitrittserklärungen ging, Abbuchungen, Leberkäs für den Skibasar, Süßigkeiten für die Allerkleinsten am Haldenhof oder die SEPA- Umstellung: Rosa hat alles geregelt.“

Und wo bleibt dabei das Skifahren? „So zwei Stunden hatte ich schon noch Zeit“, sagt die scheidende Kassiererin über die von ihr mitbetreuten Ausfahrten beim Gespräch in den Redaktionsräumen der Schwäbischen Zeitung.

Seit Anfang der 70er-Jahre ist Rosa Aßfalg Mitglied bei den Bad Saulgauer Freunden des Skisports. Weil die frührere städtische Verwaltungsangestellte beim Jahrgang auch die Kasse führte, war sie gefragt worden, ob sie diesen Posten nicht auch bei der Skizunft übernehmen wolle. Rosa Aßfalg sagte ja.

Mit fünf Vorsitzenden gearbeitet
Mit fünf Vorsitzenden der Skizunft hat Rosa Aßfalg während ihrer Amtszeit zusammenarbeitet, zuletzt mit dem amtierenden Chef der Skizunft, Joachim Traub. Es sind gute Erinnerungen: „Mit allen war die Zusammenarbeit sehr vertrauensvoll.“

Nach 28 Jahren geht Rosa Aßfalg bei der Skizunft in den vor drei Jahren angekündigten Ruhestand. Sie legte sogar noch ein Jahr drauf, bis die Nachfolgerin gefunden war. In diesem Jahr konnte der Vorstand der Skizunft mit Marga Schneider die Nachfolgerin präsentieren. Die Angestellte einer Krankenkasse ist der Skizunft seit vielen Jahren verbunden, machte eine Pause wegen der Kinder, steigt jetzt wieder ein – und hat sich bereit erklärt, das Amt von Rosa Aßfalg zu übernehmen.

Ein Auf und Ab hat Rosa Aßfalg in den Jahren bei der Skizunft erlebt. 1986 hatte die Skizunft noch 600 Mitglieder, später erreichte der Verein die 1000er-Grenze und hat sich inzwischen bei 800 Mitgliedern eingependelt. Früher, so erinnert sich Rosa Aßfalg, war die Skizunft mit bis zu sechs Bussen in die Skigebiete unterwegs. Sogar an 13 Busse erinnern sich Teilnehmer an Ausfahrten in früheren Jahren. Heute sei man in der Regel mit zwei Bussen auf Tour. Doch nicht nur die stärkere individuelle Mobilität spüren die in der Skizunft organisierten Sportfreunde, auch die Folgen des Klimawandel verlangen organisatorische Änderungen. In diesem Jahr musste der angesagte Ski- und Snowboard-Kurs ausfallen, sagt Ausschussmitglied Bernhard Scherer, der zusammen mit Manuela Ender und Achim Kohler die Skikurse organisiert. Es gab keinen Schnee, in höher gelegenen Gebieten herrschte schlechtes Wetter.

Flexibler sein
Wegen Schneemangels mussten die Bad Saulgauer für ihre Skikurse immer in höher gelegene Regionen ansteuern. Als im Hündle (1100 Meter, Bergstation) die Schneelage unsicher wurde, wichen die Bad Saulgauer ans Bödele (1460 Meter, Bergstation) aus, später war das Schetteregg (1400 Meter) im Bregenzerwald das Ziel der Bad Saulgauer Skifahrer für ihren Ski- und Snowboard-Kurs. War, wie Bernhard Scherer andeutet. „Wir müssen flexibler sein“, sagt der Vertreter der Skizunft. so gibt es die Idee den bisher vier Tage dauernden Kurs in zwei Einheiten mit je zwei Tagen aufzusplitten. Für Anfänger möchte man weiter nach Schetteregg, ein weiterer Kurs soll dann eine weitere Stufe höher sein: am Sonnenkopf am Arlberg (2300 Meter).

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